Vereinschronik von 1924–1999

(Anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums)

Seit der Gründungsversammlung, die am 22. November 1924 im Restaurant Aklin in Zug abgehalten wurde, sind nun tatsächlich 75 Jahre vergangen! Eine zu Recht beachtliche Zahl, die einer ehrenvollen Feier würdig ist. Wir sind stolz darauf, Ihnen nachfolgend einen kleinen Einblick in das Vereinsgeschehen während dieser Zeit zu ermöglichen. Es galt, Höhen und Tiefen zu überwinden! Allein der starke Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft, aus der eine tolle Kameradschaft hervorgeht und manche Freundschaft gewachsen ist, hat uns die Kraft gegeben, schwierigere Situationen zu meistern. Einige unter uns mussten hin und wieder private Probleme oder auch durch berufliches Engagement hervorgerufene Stresssituationen meistern. Hier half die Arbeit mit dem treuen Vierbeiner und das anschliessende Zusammensein mit Gleichgesinnten in unserer heimeligen Hütte darüber hinweg und die Alltagssorgen wurden in den Hintergrund geschoben. Jeder von uns hat bestimmt schon einmal eine derartige Situation erlebt und weiss, wie gut das "Hündele" tut. 

1999

Mitgliederbestand: 245
Die Form der bisherigen Fortsetzungskurse mit je 5 Übungen wurde, gemäss Vorstandsbeschluss in Oktober 1998, reorganisiert und in fortlaufende Fortsetzungslektionen in 2-wöchentlichem Rhythmus umgewandelt. Als Erweiterung konnte ein Stück Land zugemietet werden, welches eingezäunt als fester Übungsplatz zur Verfügung steht.
Durchgeführte Herbstprüfung, vorwiegend für eigene Vereinsmitglieder, mit 20 Teams in den Klassen BH I und II.
In Fronarbeit haben eine kleine Schar von freiwilligen Helfern ein 2500 m2 grosses Stück Land, das uns von der Familie M. u. D. Iten aufgrund eines Pachtvertrages zur Verfügung gestellt wurde, eingezäunt. Es wird als Ausbildungsplatz genutzt – primär für die Fortsetzungslektionen – und löst die immer wieder schwierigen Verhältnisse im Bereich der Übungsplätze.
Der Verein nimmt aktiv an der Statutenreform der SKG teil. Im Vorstand, angeführt vom Präsidenten Hannes Eicher, wird vor allem die Thematik der kleineren Vereine, zu denen auch der unserige gehört, angegangen und mit einer Petition an die Reform 2000 klar und unmissverständlich unser Unbehagen zum Ausdruck gebracht. An der SKG-Delegiertenversammlung vom 4.12.1999 beantragt unser Präsident als erster von 13 Redner (vor ca. 600 Delegierten) die Rückweisung der neuen Statuten. Auch weitere Vereine forderten die Rückweisung und so wurde nach einer heftigen Debatte die Rückweisung fast einstimmig gutgeheißen. Die Freude bei den Zuger-Delegierten war riesengroß, da die Anstrengungen der letzten Monate mit diesem eindeutigen Resultat belohnt wurden.
Die Vorbereitungen für das kommende Jubiläumsjahr laufen auf Hochtouren. Es soll der gesamten Öffentlichkeit unser Angebot an Ausbildungskursen vorgestellt und durch aktive Teilnahme die Möglichkeit geschaffen werden, den kynologischen Verein in der Bevölkerung in die richtige Position zu stellen. So sind diesbezüglich verschiedene Anlässe geplant.

1998

Mitgliederbestand: 243
Nebst den Plausch- und Arbeitsgruppen werden weiterhin auch die Grund- und Fortsetzungslektionen im Jahresprogramm angeboten. Als Grossanlass wird ein Military im Raum Baar (Baarburg-Lorzentobel) organisiert mit ca. 200 teilnehmenden Teams. Im 1998 wurde sonst keine offizielle Prüfung ausgeschrieben. An auswärtigen Anlässen haben 22 Mitglieder an 39 Prüfungen teilgenommen.
Die Vereinsleitung gibt den Auftrag für die Überarbeitung der herkömmlichen Broschüre "Hundeerziehung". Neu soll diese Broschüre in allen Gemeinden aufgelegt werden. Jeder der die Hundesteuer bezahlt, soll sich eine solche INFO-Schrift mitnehmen können. Im weiteren wird diese Broschüre als Bestandteil des Grundkurses ausgelegt. Viel Wissenswertes für neue Hundebesitzer ist darin aufgenommen worden.
Die Fortsetzungskurse, deren 4 an der Zahl pro Jahr, werden abgeschafft und neu in "Fortsetzungslektionen" angeboten. Diese finden gegenüber der alten Lösung während des ganzen Jahres statt. Das Konzept, welches im Oktober 1998 vom Vorstand verabschiedet wird, sieht die folgenden 5 wichtigsten Punkte vor:
1. Die neuen Fortsetzungslektionen ersetzen die herkömmlichen Fortsetzungskurse. Der Lektionsinhalt wird angepasst.
2. Der Teilnehmer kauft sich einen Pass im Wert von Fr. 80.00 und hat die Möglichkeit, an 5 bis 7 Lektionen à 60 Minuten teilzunehmen. Diese 5 Lektionen sind obligatorisch, um sich an anderen Kursen (Sporthunde- oder Familienhundebereich) einzuschreiben.
3. Der Hundeführer kann die Teilnahme selbst bestimmen. Wünschenswert wäre der lückenlose Besuch, dies kann aber wegen Krankheit etc. von Hund und Besitzer der jeweiligen Situation angepasst werden.
4. Unser Vizepräsident, Beat Dudle, übernimmt die Bereichsleitung und gleichzeitig auch die Verantwortung.
5. Die Fortsetzungslektionen werden alle 14 Tage durchgeführt und sind Bestandteil des Jahresprogramms. Der Start dieser Ausbildungssequenz ist der Februar 1999.
An der im Jahre 1997 neu in das Jahresprogramm aufgenommen Sparte Agility nahmen dieses Jahr ca. 20 HundeführerInnen an verschiedenen Kursen teil. Der Vorstand wird beauftragt, die nötige Umgebung für ein geordnetes Training ausfindig zu machen. Einen offiziellen Aufruf macht der Präsident an der GV im Januar 1999.

1997

Mitgliederbestand: 237
Start mit teilweise neubesetztem Vorstand unter dem Präsidium von Eicher Hannes.
Der Übungsbetrieb wird neu in selbständige Bereichsgruppen organisiert. Agility wird als neue Sparte angeboten. Der Vorstand vereinbart mit Ruth Schläpfer, dass unsere Mitglieder in ihrem privaten Agility-Ausbildungsprogramm in Rifferswil aufgenommen werden.
Die Grund- und Fortsetzungskurse zur Förderung der tiergerechten Haltung als Familien- und Gesellschaftshund und zur Vorbereitung für den Einstieg in die Sparten des Gebrauchs- und Sporthundes werden intensiv weitergeführt. Zur Vereinheitlichung der Kursideologie und -strategie, sowie als Standortbestimmung wird für die Übungs- und Gruppenleiter/Innen ein interner Ausbildungstag durchgeführt. Im Auftrag der ZIG ist ein Fährtenkurs durch unseren
Verein organisiert.
Auch im 1997 wurde keine offizielle Prüfung durchgeführt. Auswärts beteiligten sich 13 Mitglieder an 31 Prüfungen.

1996

Mitgliederbestand: 275
9. Juni: ZIG-Meisterschaft in Unterägeri. Nach kurzfristiger Absage des für die Durchführung der ZIG-Meisterschaft vorgesehenen Vereins (Wolhusen) wurde die Organisation und Ausführung dem Kynologischen Verein Zug und Umgebung übertragen. Total waren 83 Teams am Start.
Andere Prüfungen wurden nicht ausgeschrieben. An auswärtigen Wettkämpfen beteiligten sich 22 Zuger Kynologen an 92 Prüfungen. Drei Wanderpreise für Meistbeteiligungen an auswärtigen Prüfungen konnten ins Klubhaus nach Zug gebracht werden.
In Salzburg bestritten unsere Mitglieder Vreni und Peter Reding die WM der Internationalen Rettungshunde-Organisation (IRO-WM 1996). Reding Vreni errang Platz 11 und Reding Peter Platz 18. Als 3-er-Team mit Eilinger Dominique (Ostschweiz) platzierte sich die CH-Mannschaft auf Platz 6 von 12 gestarteten Nationen.
Die Lawinenhunde-Schweizermeisterschaft beendete Reding Vreni auf Rang 9 (25 Teilnehmer).
Auf Ende des Vereinsjahres gibt Vreni Reding ihren Rücktritt als Präsidentin und aus dem Vorstand bekannt. Doris Ackermann, Kassierin, Peter Reding, Beisitzer, geben ebenfalls den Rücktritt aus dem Vorstand bekannt. Und Irma Fellmann, Protokollführerin, tritt aus dem Vorstand und dem Verein aus.
Neue Vorstandsbesetzung:
Präsident: Eicher Hannes, neu
Vice-Präsident/Aktuar: Dudle Beat, bisher
Kassier: Nanzer Martin, neu
Protokollführung: Ceccon-Landtwing Cécile, neu
Beisitz/Grundkurse: Mosimann Christine, bisher
Klubhauswart: Besmer Walter, bisher
Materialverwalter: Wyss Ernst, neu
Die Verdienste der scheidenden Vorstandsmitglieder sind immens. Vreni und Peter Reding wird für den langjährigen Einsatz im und ums Klubhaus, im Übungsbereich und als Vorstandsmitglieder durch die GV die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

1995

Mitgliederbestand: 305
Zum 3. Mal freute sich der Kyn. Verein Zug und Umgebung an der Meistbeteiligung anlässlich der ZIG-Meisterschaft, im 1995 in Luzern. Die grosse Wanderpreiskanne erhält einen Ehrenplatz im Zuger Klubhaus.
2 Mobility-Spieltage im Frühjahr und Herbst mit guter Beteiligung.
Die überaus zahlreichen Übungsteilnehmer in allen Sparten, sowie die Bewältigung der Erziehungs- und Fortsetzungskurse nehmen die Organisation und auch die Leiter und Leiterinnen voll in Anspruch. Es werden keine zusätzlichen Prüfungen ausgeschrieben.
Es wurde auswärts durch 29 Mitglieder an 103 Prüfungen teilgenommen.
Eine separate Einladung zu einer Chlausfeier im Wald für die Kinder unserer Vereinsmitglieder bleibt ohne Echo. Die Chlausfeier, auch am Jahresabschlussabend für die Erwachsenen ist damit begraben.

1994

Mitgliederbestand: 291
9. April: SaH-Prüfung, 10 teilnehmende Teams.
2 Mobility-Spieltage.
19. Juni: 8. Zuger-Hunde-Military in Unterägeri, Raum Sibrisboden mit über 200 Teams
Im Dezember wird die Gründung des Vereins Therapiehunde Schweiz im Rest. Schützen, Unterägeri vollzogen. Initiantin und erste Präsidentin ist Ursula Sissener. Diese einmalige und erste Institution in Europa, der Verein Therapiehunde Schweiz, wird damit selbständig.

1993

Mitgliederbestand: 269
Am 3. April fand die SanH-Prüfung mit 18 teilnehmenden Teams statt.
Ausserdem wurden 2 Mobility-Spieltage im Frühjahr und Herbst durchgeführt.
24. März: Tierarztvortrag im Rest. Löwen, Steinhausen, von Dr. med. vet. D. Fretz
13. Juni: 3. ZIG-Meisterschaft in Unterägeri (organisiert und durchgeführt durch Kynologischen Verein Zug und Umgebung). 75 teilnehmende Teams in den Klassen BH I, BH II, SchH I, II und III, sowie IPO I, II und III.
Der vorgesehene Schwimmtest in Zug konnte wegen Umbau des Yachthafens nicht
durchgeführt werden. Das Gelände eignete sich nach der Neugestaltung nicht mehr für einen Hundeschwimmtest.
6. November: Herbstprüfung im Zimbel und Umgebung. Vorrang für eigene Mitglieder: 20 Prüfungsteams.
Im 1993 stellten sich die ersten Therapiehundeteams unter der Leitung von Ursula Sissener dem Abschlusstest. Der erste Ausbildungslehrgang konnte damit erfolgreich abgeschlossen werden. Die Therapiehundegruppe ist aus den Reihen des Kynologischen Vereins Zug und Umgebung hervorgegangen. Ursula Sissener liess sich in Amerika im Bereich der tiergestützten Therapie informieren und ausbilden.

1992

Mitgliederzahl: 252
Im Winter 1991/1992 Innenausbau der Klubhütte im Frondienst durch fleissige
Vereinsmitglieder. Die Palette des Übungsangebotes verbreiterte sich.
Trainings- und Übungsbetrieb mit 19 Leiter und Leiterinnen, z.T. mehrfach im Einsatz bei 4 Erziehungskursen und 4 Fortsetzungslektionen, Anfänger der Plausch- und Arbeitsgruppen und der Fortgeschrittenen.
Frühjahr 1992: SanH Prüfung mit 13 Teilnehmern
7. Zuger-Hundemilitary in Unterägeri, Raum Sibrisboden.
Am 7. November wurde die Herbstpüfung im Zimbel und weiterer Umgebung durchgeführt. Es nehmen 26 Prüfungsteams daran teil.
Gemeinsame SanH Ernstfallübung mit SanH-Gruppe des Kynologischen Vereins Zug und Umgebung und dem Samariterverein Hünenberg.

1991

Neu zählte 249 Mitglieder. Die Besetzung des Vorstandes erfuhr keine Änderung. Der Kynologische Verein Zug und Umgebung wurde Mitglied des Kant. Tierschutzvereines. Die Präsidentin, Vreni Reding, errang den Schweizermeistertitel in der Sparte Sanitätshund. Doris Ackermann wurde mit der Spezialmedaille der SKG für die hervorragenden Prüfungsresultate im Sanitätshundebereich geehrt.
Wie in den Vorjahren wurde im Sommer ein Schwimmtest beim Zuger Yachthafen organisiert. Durchgeführt in 2 Schwierigkeitsstufen mit total 20 Teilnehmern.
Meistbeteiligung mit 44 Hundeteams am Reussbühler Military. Nach drei Jahren
Meistbeteiligung an diesem Anlass konnte der Wanderpreis endgültig nach Zug mitgenommen werden.
In den Plausch- und Arbeitsgruppen wurde im Zweischichtenbetrieb gearbeitet. Die
Übungsverantwortlichen und die Gruppenleiter waren dadurch sehr stark beansprucht und gefordert. Durchschnittlich wurden 70 - 80 Hundeteams gezählt. Zusätzlich wurden 4 Erziehungskurse mit ca. je 36 Hundeteams, organisiert, total ca. 140 Teilnehmer.
Herbstprüfung (BH / SchH, IPO) nur für eigene Mitglieder. 21 Teilnehmer.

1990

Heuer konnte der Kynologische Verein Zug und Umgebung das 65jährige Bestehen feiern. Die Mitgliederzahl belief sich auf 241.
Die Arbeitsgruppen absolvierten 15 Übungen. Ebenso die Plauschgruppe. Ferner werden 3 Vereins-Plausch-Meisterschaften und 4 Erziehungskurse durchgeführt. Im ehrenamtliche Einsatz waren 12 Übungsleiter, 1 Schutzdiensthelfer im Zimbel und sie arbeiten mit ca. 40 Teilnehmern auf dem Platz.
Der Schutzdienst und die Sanitätshundeausbildung erfolgte ausserhalb vom Zimbel.
35 HundeführerInnen nahmen an 96 Prüfungen in den Sparten BH I und II, SchH I - III, SanH I - III, Suchund, Flächensuchhund und Katastrophenhund teil.
Vorstandsmitglieder:
1. Vreni Reding (Präsidentin)
2. Beat Dudle (Vize Präsident)
3. Doris Ackermann (Kassiererin)
4. Ida Bienz (Hüttenwartin
5. Peter Reding (Verantwortlicher für den Übungsbetrieb)
6. Ueli Wenger (Materialwart)
7. Margrit Hegglin (EK und PR)
Das Veteranenabzeichen wurde Ueli Ackermann, Heinz Grüter und Othmar Kamer überreicht.
Das 6. Zuger-Hundemilitary im Sibrisboden, Unterägeri zählte über 300 Teilnehmer und war, dank der Unterstützung von 50 Helfern, ein grosser Erfolg.

1989

Dem Verein wurde eine Clubfahne gestiftet: Fahnengotte war Rosa Binzegger. An der GV wurde Rosa mit viel Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. In vielen Stunden der Fronarbeit wurden (nach grosser Sammelaktion) 30 Hundeboxen konstruiert. Diese wurden jeweils an den von Peter Reding unter dem Patronat der ZIG organisierten, alljährlichenen "Jugend und Hund" Lagern eingesetzt.
In diesem Jahr wurden 4 Erziehungskurse von je 5 Lektionen und ein Orientierungsabend mit einer Teilnehmerzahl von 120 Personen bzw. Hunden durchgeführt.
Es nahmen 37 HundeführerInnen an 116 Prüfungen teil.

1988

Fritz Riniker überab sein Amt nach 5 Dienstjahren an Vreni Reding! Der Hüttenwart Peter Reding trat nach 9 Jahren von diesem Amt zurück. Die Nachfolge wurde von Ida Bienz übernommen. Franz End triat als jahrelanger Kassier zurück und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Das 5. Zuger-Hundemilitary war trotz Regen ebenfalls ein grosser Erfolg!

1987

Die überarbeiteten Statuten wurden genehmigt und vom Präsidenten Fritz Riniker und der Aktuarin Margrit Röllin unterzeichnet.
Der Kynologische Verein Zug und Umgebung hatte die Ehre, die Gründungsversammlung der Zentralschweizerischen Interessensgemeinschaft Kynologischer Vereine und Rasseclubs (ZIG) durchzuführen. In den Vorstand wählte man Doris Ackermann und Peter Reding.
Im Juni wurde die bereits angekündigte neue PO 88 an der Delegiertenkonferenz der TKGS genehmigt!

1986

Das 4. Zuger-Hundemilitary wird mit Start und Ziel bei der Sparenhütte oberhalb von Finstersee erfolgreich durchgeführt.
Die Statuten und das Prämienreglement wurden überarbeitet. Eine neue Prüfungsordnung stand an.
Beim Klubhaus wurde eine Zivilschutz-WC-Anlage installiert.

1985

Der Schwimmtest wurde eingeführt und die Lawinenübungen im Winter wieder aktiviert.
19 Hundeführer absolvierten 42 Prüfungen im Verlaufe dieses Jahres.

1984

Es fand das 3. Zuger-Hundemilitary mit steigender Beteiligungszahl statt.
Die Waldgenossenschaft reklamieret wegen des Vorplatzes des Klubhauses. Ein Wildzaun wurde erstellt damit die Bäume vor den Hunden geschützt waren.
Ueli Ackermann (ehem. Hüttenwart und Übungsleiter) sowie Heinz Grüter (ehem. Präsident) wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1983

Heinz Grüter überab sein Tätigkeit nach 10jähriger Amtszeit als Präsident des Kynologischen Vereins Zug und Umgebung an Fritz Riniker.
Im Einkaufszentrum "Zugerland" wurde eine SKG-Ausstellung mit Vorstellung unterschiedlicher Rassehunde durchgeführt.

1982

Das Klubhaus erhielt Strom vom nahegelegenen Elektrizitätswerk.
Mittlerweile war die Mitgliederzahl bei 270 angelangt.
Das 2. Hunde-Military wurde auf dem Areal des Klubhauses ausgetragen. Die Beteiligung war auf beachtliche 50 Patrouillen angestiegen.

1981

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1980

Das 1. Zuger Hunde-Military konnte durchgeführt werden mit Start und Ziel bei der LEGO AG. Es nahmen 30 Patrouillen teil. Ein zweitägiger Erziehungskurs mit 50 Hundeführern wurde durchgeführt.

1979

Berta Baumgartner übergab das Amt des Hüttenwarts an Herrn Peter Reding.
Der Klubhausvorplatz wurde ausgeebnet und aufgefüllt! Die Ausbaubewilligung des Klubhauses wurde abgelehnt und das Dachprovisorium musste entfernt werden!

1978

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1977

In diesem Jahr führten 15 HundeführerInnen ihre Vierbeiner an 43 Prüfungen ab.
Es wurde das Projekt der Klubhauserweiterung geplant.

1976

Es wurden die ersten Hundeversäuberungsplätze eingerichtet in den Gemeinden Zug, Hünenberg und Steinhausen.
An der GV wurde beschlossen, dass das Klubhaus nicht mehr vermietet wird! Dies aufgrund diverser Immissionen (Lärm etc.).
Die Mitgliederzahl war weiterhin angestiegen und zwar auf 214.
Der Präsident Heinz Grüter veröffentlichte einen Bericht in den Zuger Tageszeitungen betreffend "Hundeproblem".

1975

Der Verein durfte das 50-jährige Jubiläum feiern. Die geplante Hundeausstellung wurde nicht durchgeführt. Es fand stattdessen eine Feier im Militärkantonement in Zug statt.
In diesem Jahr wurden 33 Übungen durchgeführt, bei denen durchschnittlich 23 Teilnehmer zugegen waren.

1974

Die Statuten des Kynologischen Vereins Zug und Umgebung wurden neu überarbeitet und vom Präsidenten Heinz Grüter und der Aktuarin Hedy Maitre unterzeichnet.
7 Hundeführer führten ihre Hunde an 25 Prüfungen (teilweise auch an Vierkämpfe).
Ueli Ackermann legte das Amt des Hüttenwarts nieder. Seine Nachfolgerin wurde Berta Baumgartner.
Josef Schmidli bekam Unterstützung. Als zusätzliche Übungsleiter stellten sich Franz End, Erwin Krummenacher und Ueli Ackermann zur Verfügung. Er übernahm zusätzlich noch die Funktion als Schutzdiensthelfer.

1973

Josef Knüsel, der seit 1954 das Amt des Präsidenten ausübte, verstarb in diesem Jahr. Als Nachfolger wurde der Vizepräsident Heinz Grüter, Hundeführer eines Riesenschnauzers, gewählt. Die Mitgliederzahl war auf 143 herangewachsen. Der Mitgliederbeitrag der Arbeitsgruppe wurde auf Fr. 15.00, der der übrigen Vereinsmitglieder auf Fr. 12.00 erhöht.

1972

Vier Hundeführer nahmen an 14 Prüfungen (Vierkämpfe) teil.
Aufgrund der Staupe-Epidemie im Herbst dieses Jahres wurden keine Übungen mehr abgehalten!

1971

In diesem Jahr wurden 22 Übungen abgehalten von je 12 Teilnehmern und 1 Prüfungsbesuch registriert. Mittlerweile zählte der Verein 132 Mitglieder.
Josef Knüsel gab das Amt des Hüttenwarts ab. Nachfolger wurde Ueli Ackermann.

1970

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1969

Josef Schmidli war neuer Übungsleiter.

1968

Die Kynologie wurde überschattet von ersten Meldungen der Tollwut im Kanton Zug. Infolgedessen hielt man weder Erziehungskurse noch Übungen ab.

1967

Die 2. Internationale Hundeausstellung fand in Zug am 23./24. September statt. 72 Richter, 1440 Hunde aus 103 Rassen kamen zu diesem Anlass aus 9 europäischen Staaten und der USA in die Kantonshauptstadt angereist. Diesmal belief sich der Reinertrag auf Fr. 13'935.85!

1966

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1965

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1964

Es wurde ein viertägiger Erziehungskurs angeboten. 97 Hundeführer nahmen mit ihren Hunden daran teil.
Auf dem Übungsgelände arbeiteten durchschnittlich 14 Hundeführer. Der Jahresbetrag der Übungsteilnehmer betrug Fr. 12.00. Die übrigen Mitglieder hingegen zahlten Fr. 7.00 pro Jahr!

1963

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1962

Es wurde eine Wasserleitung vom nahegelegenen Brunnen zum Klubhaus gelegt.

1961

In diesem Jahr wurde erstmals ein Übungsleiterbericht erstellt. Es konnten Erfolge in der Klasse I–III der Schutzhundeausbildung registriert werden.

1960

Aufgrund der schlechten Witterung waren die beiden organisierten Windhunderennen kein Erfolg.
Zum Bestandteil des Vereinsprogramms zählte der Auffahrtsausflug.
Die Landsuche betreffend Übungsgelände verlief erfolgreich! Dies ist den Landwirten Landolt und Müller sowie der Waldgenossenschaft der Gemeinde Steinhausen zu verdanken. Durch ihr Entgegenkommen wurde es uns ermöglicht, auf dem schönen Flecken im Zimbel das gemütliche Klubhaus - in vielen Frondienststunden - zu errichten. Josef Knüsel übernahm das wichtige Amt des Hüttenwarts!
Züchtererfolge wurden gemeldet von:
Herrn Aschwanden - Doggenzwinger
Herrn Staub - Zwergschnauzer
Herrn Knüsel - Landseer und Neufundländer

1959

Anlässlich der Springkonkurrenz wurde der Hundekorso abgehalten.
Man nahm neu in das Vereinsgeschehen die Nachtübung und die Fuchsjagd hinzu.
Die Internationale Hundeausstellung fand am 26./27. September statt und brachte dem Verein einen Reingewinn von Fr. 16'980.35. Die Ausstellung war in allen Belangen ein totaler Erfolg.

1958

Der Kynologische Verein Zug und Umgebung erlebte ein Jahr der Erfolge und Aufstiege.
Das Windhunderennen wurde von 2300 Interessierten besucht.

1957

Auf dem Stoos fand die Lawinenhunde-Siegertitelprüfung statt. Die höchsten Auszeichnungen erhielten Herr Canepa und Herr Ziegler.
Der Verein zählte 126 Mitglieder.
Herr Infanger, Züchter Deutscher Schäferhunde vom Zwinger Fliederstrauch, meldete einen Wurf. Ebenso Herr Knüsel, Züchter Neufundländer.
Ausserdem erlangten einige Mitglieder viele Ausstellungserfolge.

1956

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1955

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1954

Der damalige Präsident namens Josef Knüsel züchtete Landseer und Neufundländer. Er lud den Tierwärter des Basler Zoo's, Herrn Carlo Stemmler, für drei Vorträge ein.
Die Hundevorführung in Cham verlief erfolgreich und erhielt eine positive Kritik.

1953

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1952

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1951

Alle Achtung: Das 100. Vereinsmitglied konnte gefeiert werden!

1950

Im Jubiläumsjahr wurden die Übungen zum Teil sehr schlecht besucht.
Die Genehmigung des Dressurreglements wurde erteilt.

1949

Dressurleiter waren die Herren Habermacher und Zürcher.
Die Hoffnungen der Dressurgruppe gingen in Erfüllung. 23 Teilnehmer waren zu verzeichnen.
Ein provisorisches Reglement der Dressurgruppe wurde geschaffen und von dem Präsidenten Josef Aschwanden und dem Aktuar Hans Iten unterzeichnet.

1948

Der 1. Vierkampf fand statt. Dressurleiter waren die Herren Habermacher und Besmer.
Verschiedene Mitglieder besuchten Ausstellungen in Strassbourg, Mailand und Bergamo.

1946

Der Kynologische Verein Zug und Umgebung atmete auf! Die Krise war überstanden!

1945

Verstarb der Gründungspräsident A. Aklin, der 18 Jahre lang das Präsidium innehielt und ausserdem zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Vor 23 Jahren hatte Herr Aklin den Kynologischen Verein Zug gegründet!
Während des Krieges, sofern der Jahresbeitrag überhaupt eingezogen wurde, betrug dieser teilweise Fr. 3.00. Ab der im Jahre 1945 abgehaltenen Generalversammlung wurde der Jahresbeitrag auf Fr. 5.00 angehoben.
Der Verein steckte in einer enormen Krise! Im Interesse der Sache und im kynologischen Geiste handelnd, stellten sich sämtliche Vereinsmitglieder erneut zur Verfügung. Die uneigennützigen Bestrebungen verhalfen der Sektion wieder zu neuem Aufblühen.

1944

Es wurden keine Vereinsbeiträge eingezogen!

1942

Dr. med.vet. G.Gisler trat als Nachfolger von A. Aklin das Präsidium an. Herr Aklin wurde zum Vizepräsident gewählt. Die Teilnehmerzahl der Generalversammlung setzte sich aus 8 Mitgliedern inklusive Vorstand zusammen.
Die Futterversorgung der Hunde wurde immer problematischer.

1941

Die Mitgliederzahl sank weiter, fast wieder auf die des Jahres 1926. Nur 33 Mitglieder gehörten zu diesem Zeitpunkt noch dem KV Zug und Umgebung an.

1940

Der 2. Weltkrieg und dessen Auswirkungen wurden auch im KV Zug und Umgebung spürbar. Demzufolge liess sich die Teilnehmerzahl an der Generalversammlung tatsächlich an einer Hand abzählen. Die Mitgliederzahl reduzierte sich auf 60.

1939

Sämtliche kynologioschen Vereine erhielten ein Zirkularschreiben, den Ankauf von Kriegshunden betreffend. Daraufhin wurden angehende Melde- und Sanitätshunde 14 Tage getestet. Die Hundehalter erhielten bei Eignung einen entsprechenden Betrag entrichtet und bei Nichtgebrauch wurden die Hunde franko Bahnstation an die jeweiligen Halter retourniert!
Inzwischen hatte sich die Mitgliederzahl auf 69 erhöht und es wurde an den Prüfungen in den Klassen A und B. teilgenommen. Ausserdem fand auch ein Gruppenwettkampf statt.
Die Übungen wurden jeweils am Dienstag auf der Allmend abgehalten und erfolgten unter der Leitung von A. Dober. Auf regelmässiges und pünktliches Erscheinen mit Hunderassen, die sich zur Dressur eigneten, wurde grossen Wert gelegt.

1935

Der Gründungspräsident Ernst Aklin wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Theo Iten, Polizist, und Ad. Dober, Spenglermeister, wurden Dressurleiter.

1930

In diesem Jahr nahmen verschiedene Mitglieder erfolgreich an Hundeausstellungen teil.

1927

Es wurden monatliche Mitgliederversammlungen abgehalten und der Mitgliederbeitrag wurde von Fr. 8.00 auf Fr. 6.00 gesenkt.

1926

Der Grundstein für die aktive Hundeausbildung war damit gelegt und bis zum Jahr 1926 wuchs die Vereinsmitgliederzahl von 16 auf 36 Mitglieder heran. Damals wurde noch auf der Allmend und in den Baracken des Schweizerischen Brauntierviehzuchtverbandes trainiert.

1924

Ernst Aklin, Metzgermeister von Beruf und Besitzer eines Italienischen Windspiels, war der 1. Präsident unseres Vereins.

Das damalige Gründungskomitee wurde durch Dr.med.vet. G.Gisler und C. Strüblin besetzt. Vizepräsident war Alois Stücheli; Aktuar Franz Odermatt; Kassier Josef Hasenmaile; Beisitzer waren die Dr. Gisler, G. Egli und G. Bösch.

Anwesende der Gründungsversammlung waren folgende Herren:
Erzinger, Walder, Grau, Hauri, Scheidegger, Dr. Ott und Grolimund.

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